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Chantal Prewett

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Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am Sa 21 Feb 2009, 15:59

Chantal Prewett

Name
Chantal Prewett, adoptierte Salter, geborene Deveraux

Alter
Chantal wurde am 17.10.1959 geboren, sie ist also 39 Jahre alt

Rasse
Mensch/Hexe, halbblütig

Beruf
Chantal ist als Aurorin ausgebildet und hat in beiden Kriegen gegen Voldemort und die Todesser gekämpft. Seit kurzem jedoch ist sie in Hogwarts als Lehrerin für Verteiddigung gegen die Dunklen Künste tätig.

Herkunft
Chantal ist gebürtige Französin, wurde, da ihr Adoptivvater sie mit allen Rechten anerkannte, Engländerin. Der Ort, in dem sie geboren und bis zu ihrem elften Lebensjahr aufgewachsen ist, heißt Les Saintes-Maries-de-la-Mer, oder wie die Bewohner oft sagen, Saintes-Maries. Dieses Dorf liegt ganz im Süden Frankreichs, in der Camargue, direkt am Mittelmeer. Saintes-Maries wurde zu der Zeit von Chantals Kindheit überwiegend von Bauern und Fischern bewohnt. Allerdings gab es auch schon damals Touristen, wobei weniger die Sommergäste als die Wallfahrten eine Rolle spielen, denn Saintes-Maries ist ein bekannter Wallfahrtsort. Eine besondere Touristenattraktion ist die Wallfahrt der Gitans (Zigeuner) Ende Mai, denn Saintes-Maries ist ein heiliger Ort der Gitans, von denen dort auch viele leben. Dies hängt damit zusammen, dass sich in der dortigen Kirche Reliquien der Schwarzen Sara befinden, ihrer Schutzheiligen. Typisch für die Camargue und somit auch für Saintes-Maries sind die wilden weißen Pferde, die schwarzen Stiere die Lavendelfelder und die Fllamingoschwärme, die man dort immer wieder wie rosa Wolken fliegen sieht. Weitere typische Attraktionen für Saintes-Maries sind Reitershows und Stierkämpfe. Im Gegensatz zu den ausgesprochen blutigen spanischen Stierkämpfen werden bei provenzalischen Stierkämpfen die Stiere weder verletzt noch getötet, und die Kämpfe werden zu Pferd ausgetragen.

Zur Zeit lebt sie, wenn sie nicht in Hogwarts ist, im Haus ihres verstorbenen Vaters in Ottery St. Mary, einem kleinen Dorf in der Nähe von London.

Familie
Vater: Jeremy Salter(verstorben, mit 60 Jahren während des ersten Krieges gefallen), Auror, ehemalige Schule Hogwarts, ehemaliges Haus Gryffindor
Chantal liebte und bewunderte ihren Vater sehr. Er war für sie in ihren jungen Jahren die wichtigste Bezugsperson überhaupt. Und Chantal genauso für ihn. Auch wenn Jeremy Salter lange mit Familienleben überhaupt nichts am Hut gehabt hatte, als er davon erfahren hatte, dass er eine Tochter hatte, wäre es ihm niemals in den Sinn gekommen, sich nicht höchstpersönlich um sie zu kümmern. Es gibt allerdings Gerüchte, dass nicht Jeremy Salter, sondern dessen bester Freund Alastor Moody ihr leiblicher Vater ist. Dies ist nicht ganz auszuschließen, denn zu der Zeit, als Jeremy Salter sich in Frankreich aufgehalten hatte, gehörte sein bester Freund ebenfalls zu der Aurorengruppe, die auf diesem Einsatz war, und auch Moody hatte mit Martine Deveraux eine Affäre. Allerdings wurde diese Angelegenheit niemals geklärt.

Chantal lebte während der Ferien bei ihrem Vater, und sie führten, während Chantal in Hogwarts war, einen regen Briefwechsel miteinander. Auch während Chantals Ausbildung als Aurorin lebte sie bei ihrem Vater, jedenfalls teilweise, denn sie verbrachte natürlich auch viel Zeit bei ihrem Verlobten. Ihr Verhältnis zu ihrem Vater war bis zuletzt sehr gut, auch wenn es hier und da kleinere Reibereien gab. Deshalb war es für sie sehr schmerzvoll, als ihr Vater im ersten Krieg bei einem Kampf gegen Todesser fiel.

Mutter: Martine Leclerc, geborene Deveraux, Muggel, (verstorben), hatte vor der Heirat mit Etienne Leclerc, Chantals Stiefvater, als Kellnerin gearbeitet, Dann war sie nur noch Hausfrau, da sie noch zwei Söhne bekommen hatte. Sie ist im Alter von 32 Jahren von ihrem brutalen Ehemann bei einem Streit die Treppe hinuntergeworfen worden, wobei er sich das Genick brach und auf der Stelle tot war. Dies erfuhr Chantal jedoch erst fast fünf Jahre später.

Stiefvater: Etienne Leclerc,(inzwischen verstorben) war ein Familientyrann, der seine Frau und seine Stieftochter tyrannisierte und häufig schlug. Er verbrachte die letzten Jahre seines Lebens im Gefängnis, weil er seine Frau beim Streit eine Treppe hinunterschubste, wobei sie sich tödlich verletzte.

Halbbruder: Pierre Leclerc, 34, verheiratet,hat zwei Kinder (ein Sohn und eine Tochter). Lebt mit seiner Familie in Les Saintes-Maries-de-la-Mer (Südfrankreich)

Halbbruder: Frederic Leclerc, 33, verheiratet, hat einen Sohn. Lebt ebenfalls mit seiner Familie in Les Saintes-Maries-de-la-Mer.
Chantal hatte jahrelang zu den Halbbrüdern gar keinen Kontakt. Inzwischen besucht sie jedoch hier und da ihre Halbbrüder und deren Familien, und sie stehen miteinander im Briefwechsel.

Chantal war verheiratet mit: Fabian Prewett, der im Alter von 22 Jahren wenige Wochen nach der geburt der gemeinsamen Tochter von Todessern getötet wurde. Er war Heiler im St. Mungo´s und wie Chantal Mitglied im Phönixorden.

Tochter: Kahlan, 17 Jahre alt, Hogwarts-Schülerin, Ravenclaw. Trägt den Namen ihrer Pflegeeltern Amnell. Kahlan lebt nach wie vor bei ihren Pflegeeltern. Sie weiß erst seit ihrem elften lebensjahr, dass ihre Eltern Chantal und Fabian Prewett waren. Sie hat zu ihrer leiblichen Mutter ein problematisches Verhältnis.

Aussehen

Chantal ist mit einer Körpergröße von 1,56m eine kleine Frau. Insofern kommt sie auf ihre Mutter. Sie ist von stämmigem Körperbau und wirkt burschikos. Am liebsten läuft sie in Hosen herum, und sie hat nur selten Lust dazu, sich aufzuputzen. Chantal ist blond, und zwar ist es diese Art Blond, das man als eine „Straßenköterfarbe“ bezeichnet. Sie trägt ihre schulterlangen Haare meistens offen. Sie hat braune Augen. Dadurch, dass sie sich gerne im Freien aufhält, ist sie in den Sommermonaten ziemlich braun. Sie ist noch immer eine gutaussehende Frau, der man ihr hartes und gefährliches Leben in der Vergangenheit nicht ansieht.

Chantal trägt am liebsten Hosen, besonders Jeans. Sie findet dies einfach bequemer als Röcke. Dazu trägt sie dann je nach Jahreszeit T-Shirts oder Pullis in verschiedenen Farben. I

hre Lieblingsfarben sind Schwarz, Braun, Rot und Blau. Weiß oder allzu helle Sachen trägt sie eher selten, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass sie genau dann, wenn sie solche Sachen trägt, sich schmutzig macht. Gar nicht ausstehen kann sie Pink, und Gelb trägt sie nicht, weil sie meint, dass die Farbe sie blass macht. Wenn sie mal ein Kleid trägt, dann auch eher schlichtere Sachen ohne allerlei Rüschen, Volants und Ähnliches. Kurze Kleider oder Röcke trägt sie schon seit vielen Jahren nicht mehr, denn ihre Beine sind mit Narben völlig überdeckt. Auch am Körper hat sie sich in den beiden Kriegen einiges an Narben zugezogen. Ihr Gesicht hingegen ist narbenfrei bis auf eine kleine Narbe an der rechten Wange, die man nur erkennt, wenn man genau hinsieht.

Chantals Aufttreten ist nicht gerade das, was man damenhaft nennen würde, denn sie neigt dazu, sich eher burschikos zu geben. Dies liegt zum einen daran, dass sie sich eher selten zurechtmacht und schminkt. Mit anderen Worten, ein Prinzesschen ist sie ganz und gar nicht. Hinzu kommt, dass ihre mündliche Ausdrucksweise mitunter etwas derb ist. Sie benutzt hier und da auch Schimpfworte, wenn sie sehr wütend ist, besonders französische.

Gesinnung
Chantals Gesinnung ist gut. Als Aurorin hat sie in vielen Kämpfen gegen Todesser ihr Leben für das Gute riskiert.

Charakter
Chantal ist normalerweise freundlich und hilfsbereit. Was sie allerdings hasst, ist Falschheit und Niedertracht. Über solche Dinge kann sie sehr wütend werden, und in solchen Momenten kann man erkennen, dass sie eine ganze Menge von dem aufbrausenden Wesen ihres Vaters geerbt hat, der ein rauer Kerl war. Sie ist sehr selbstbewusst und kann ihre Meinung sehr gut vertreten.

Sie kann es nicht leiden, wenn Schwächere getriezt werden und hat bereits in ihrer Schulzeit darüber auch schon ihren Unmut geäußert, wenn sie so etwas mitbekommen hat. Auch hat sie für Reinblüterwahn und Rassismus absolut nichts übrig und hat sich darüber auch schon dementsprechend geäußert.Außerdem sind ihr eingebildete Menschen ein Gräuel. Sie macht in der Wahl ihrer Freunde keinen Unterschied zwischen Reinblütigen, Halbblütigen oder Muggelstämmigen.

Sie hatte schon sehr früh ziemlich genaue Vorstellungen davon, was sie wollte, und dazu gehörte, dass sie sich vorgenommen hatte, niemals von einem Mann abhängig zu werden, sondern selber ihr Leben in die Hand zu nehmen. Daher hatte sie während ihrer Schulzeit kein Verständnis für Mädchen, deren einziges Lebensziel es ist, möglichst schnell nach Schulabschluss zu heiraten. Sie bestand darauf, zuerst ihre Auroren-Ausbildung durchzuziehen. Man kann also Chantal als eine emanzipierte Frau bezeichnen. Darüber hinaus ist sie willensstark, um nicht zu sagen auch stur, und setzt gerne ihren Kopf durch.

Chantals mündliche Ausdrucksweise ist mitunter etwas derb. Dies hängt damit zusammen, dass zu ihrem Freundeskreis viele Jahre lang praktisch nur Auroren gehörten, von denen einige, besonders die älteren, recht raue Kerle waren, so wie ihr Vater und Alastor Moody, der nicht nur ihr Mentor, sondern auch ein väterlicher Freund für sie war.

Als Aurorenausbilderin war sie hart und verlangte viel, ähnlich wie ihr eigener Mentor. Und es gibt Gerüchte, dass sie schon öfter mit aufmüpfigen Rekruten den Boden gewischt hätte. Dennoch hatte sie immer ein Herz und ein offenes Ohr für ihre Schüler. Sie war eine beliebte Mentorin und nahm am liebsten junge Frauen mit wenig Selbstbewusstsein als Schützlinge an, um sie aufzubauen.

Auch als Hogwarts-Lehrerin wirkt sie mitunter etwas barsch und wird auch hier und da laut, und sie lässt sich von ihren Schülern nicht auf der Nase herumtanzen. Sie ist als Lehrerin streng, aber gerecht und beurteilt ihre Schüler nicht nach Blutstatus oder Hauszugehörigkeit, sondern nach Verhalten und Leistung. Und sie besitzt noch immer genug Humor, um über einen gelungenen Schülerstreich herzlich lachen zu können

Stärken & Schwächen
Stärken:
Chantal ist eine in Verteidigung gegen die Dunklen Künste sehr kompetente Lehrerin. Sie ist eine gute Fliegerin und zieht auf kürzeren Strecken ihren Besen dem Apparieren oder dem reisen mit Flohpulver vor. Von ihrem Wesen her ist sie sehr ehrlich und geradlinig. Da sie sehr willensstark ist, setzt sie alles daran, Ziele, die sie sich gesetzt hat, auch zu erreichen.Für ihre Schüler hat sie immer ein Herz und ein offenes Ohr und ist gerne bereit zu helfen, wenn einer von ihnen ein Problem hat. Aufgrund ihrer Aurorenausbildung ist sie eine harte und zähe Kämpferin. Sowohl als Aurorenausbilderin als auch als Hogwarts-Lehrerin war bzw. ist sie streng, aber gerecht.

Schwächen:
Ihre Willensstärke führt mitunter dazu, dass sie ein gewisses Maß an Sturheit zeigt. Darüber hinaus ist sie ein Hitzkopf. Sie neigt zu Wutausbrüchen und wird dann recht laut. Im Umgang mit anderen Menschen wirkt sie manchmal etwas barsch. Dies kommt daher, dass sie innerlich sehr verbittert ist, weil sie in den beiden Kriegen viele ihr nahestehenden Menschen verloren hat, und versucht, es sich nicht anmerken zu lassen. Sie ist mitunter übertrieben misstrauisch. Insofern hat ihr Mentor auf sie abgefärbt. Alllerdings wurde sie nie so paranoid wie Moody. Ihre Schwachpunkte von Kind an sind, dass sie sich stark vor Spinnen ekelt und dass sie einige Komplexe hat , weil sie so klein ist. Sie mochte daher nie Anspielungen auf ihre Körpergröße
ist



Besondere Fähigkeiten
Als ausgebildete kriegserfahrene Aurorin ist Chantal eine gute Kämpferin. Sie ist in der Lage, dem Imperius-Fluch vollständig zu widerstehen.

Inventar
Daran, dass sie die ersten elf Jahre ihres Lebens in einer katholischen Familie verbracht hat, erinnert das goldene Kreuz, ihr Kommunionskreuz, das sie noch immer trägt.
Sie fliegt einen Nimbus 2001
Ihre Haustiere sind ein Uhu mit dem Namen Lucidor, der ihr Posttier ist, und eine Colorpoint-Katze mit dem Namen Sandie.
In ihrer Freizeit schreibt sie ein Buch über die Zeit der beiden Kriege., insbesondere den Phönixorden.


Lebenslauf

Chantal wurde am 17.10.1959 in Les-Saintes-Maries-de-la-Mer geboren. Sie ist also gebürtige Französin, wurde, und wurde erst mit elf Jahren,da ihr Vater sie mit allen Rechten anerkannte, Engländerin. Der Ort, in dem sie geboren und bis zu ihrem elften Lebensjahr aufgewachsen ist, heißt Les Saintes-Maries-de-la-Mer, oder wie die Bewohner oft sagen, Saintes-Maries.

Dieses Dorf liegt ganz im Süden Frankreichs, in der Camargue, direkt am Mittelmeer. Saintes-Maries wurde zu der Zeit von Chantals Kindheit überwiegend von Bauern und Fischern bewohnt. Allerdings gab es auch schon damals Touristen, wobei weniger die Sommergäste als die Wallfahrten eine Rolle spielen, denn Saintes-Maries ist ein bekannter Wallfahrtsort.

Eine besondere Touristenattraktion ist die Wallfahrt der Gitans (Zigeuner) Ende Mai, denn Saintes-Maries ist ein heiliger Ort der Gitans, von denen dort auch viele leben. Dies hängt damit zusammen, dass sich in der dortigen Kirche Reliquien der Schwarzen Sara befinden, ihrer Schutzheiligen.

Typisch für die Camargue und somit auch für Saintes-Maries sind die wilden weißen Pferde, die schwarzen Stiere die Lavendelfelder und die Flamingoschwärme, die man dort immer wieder wie rosa Wolken fliegen sieht. Weitere typische Attraktionen für Saintes-Maries sind Reitershows und Stierkämpfe. Im Gegensatz zu den ausgesprochen blutigen spanischen Stierkämpfen werden bei provenzalischen Stierkämpfen die Stiere weder verletzt noch getötet, und die Kämpfe werden zu Pferd ausgetragen.

Chantal ist das Ergebnis einer kurzen Affäre, die der Auror Jeremy Salter auf einer seiner Reisen in Sachen Schwarzmagierjagd gehabt hat. Obwohl er eigentlich nie viel mit Familienleben im Sinn gehabt hat, ließ er in seinen jüngeren Jahren in Sachen Frauen nichts anbrennen.

Martine Deveraux hatte in ihrem Heimatdorf nicht den allerbesten Ruf, denn sie nahm es in ihren jungen Jahren mit Männerbekanntschaften nicht sehr genau. Ihre Eltern hatten sich deshalb auch schon von ihr abgewandt. Sie waren kleine Bauern, die gerade so ihr Auskommen hatten, und sehr fromm, um nicht zu sagen, bigott. Martine ließ sich wiederholt auch mit Touristen ein, die sie in dem Gasthof, in dem sie als Kellnerin arbeitete und auch wohnte, kennen lernte.

Saintes-Maries, wie die Bewohner ihr Heimatdorf meistens nennen, ist bei Touristen sehr beliebt. Allerdings ist es auch ein Wallfahrtsort mit überwiegend katholischer Bevölkerung, und in einem solchen Dorf war es zumindest Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre weder einfach, ein uneheliches Kind zu sein, noch eins zu haben.


Zuletzt von Chantal Prewett am Sa 07 März 2009, 19:40 bearbeitet; insgesamt 19-mal bearbeitet
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am So 22 Feb 2009, 01:02


Als Martine feststellte, dass sie schwanger war, blieb ihr nichts anderes übrig, als ihre Eltern anzuflehen, sie wieder aufzunehmen.Mit einem Baby konnte sie in dem Gasthof nicht wohnen bleiben, und da feststand, dass sie nach der Geburt des Kindes wieder arbeiten musste, brauchte sie natürlich eine Betreuung für das Kind. Martines Eltern nahmen sie zwar wieder auf, aber einzig und allein aus dem Grund, weil sie es für ihre Christenpflicht hielten und vor den anderen Leuten im Dorf gut dastehen wollten. Und sie ließen es Martine und später auch die kleine Chantal spüren. So bezeichneten sie Martine häufig als Schlampe und Chantal als Bastard.

Auch von den Dorfbewohnern wurde Martine geschnitten, denn zu dieser Zeit galt ein uneheliches Kind noch als Schande. Sie ging nach Chantals Geburt wieder in dem Gasthof arbeiten, denn sie brauchte das Geld, um sich und Chantal durchzubringen. Ihre Eltern konnten und wollten sie nicht auch noch finanziell unterstützen.

Chantal musste sich von den anderen Kindern ebenfalls oft genug Sprüche anhören wie „Du hast ja keinen Papa“, und es gab kaum Kinder, die mit ihr spielten. Lediglich unter den Kindern der Gitans, von denen es in Saintes-Maries viele gibt, fand sie hier und da Spielgefährten. Als jedoch ihre Großmutter das herausbekam, weil ein Nachbarsjunge Chantal verpetzt hatte, verbot sie es dem Kind, und erzählte ihr das Ammenmärchen, dass Gitans Kinder stehlen.

Chantal jedoch schlich sich im Laufe der kommenden Jahre immer wieder zu den Gitans und spielte mit den Kindern. Ansonsten wäre sie ein sehr einsames Kind gewesen. Nicht nur, dass die Dorfkinder ihr dumme Sprüche nachriefen und nicht mit ihr spielten, sie war auch des öfteren in Prügeleien verwickelt. Auch den Nachbarsjungen, der sie bei ihrer Großmutter verpetzt hatte, verprügelte sie und drohte ihm weitere Prügel an, wenn er noch einmal petzen würde.

Als Chantal fünf Jahre alt war, heiratete ihre Mutter schließlich Etienne Leclerc, einen älteren Mann, den sie bei ihrer Arbeit näher kennen gelernt hatte. Er hatte in dem Dorf auch nicht den allerbesten Ruf, da er als jähzornig bekannt war. Martine hielt es jedoch bei ihren Eltern nicht mehr aus und flüchtete in diese Ehe, denn dadurch konnten sie und Chantal endlich aus dem Haus von Martines Eltern ausziehen.

Aber zu bald bekam sie zu spüren, dass sie vom Regen in die Traufe gekommen waren. Sehr bald zeigte sich, dass es Etienne nur darauf angekommen war, von vorne bis hinten von Martine bedient zu werden. Und schon nach kurzer Zeit machte er kein Hehl mehr daraus, dass Chantal ihm lästig war. Er wollte eigene Kinder, und Martine wurde auch bald nach der Heirat schwanger.

Inzwischen besuchte Chantal die Schule, und dort ging sie sehr gerne hin. Zwar hatte sie auch dort wenige Freunde, aber ihr machte das Lernen Spaß. Sie lernte sehr leicht, und besonders am Lesen hatte sie viel Freude, denn beim Lesen konnte sie immer schnell die unerfreuliche Situation zu Hause vergessen, denn ihre Mutter und ihr Stiefvater stritten viel. Dies änderte sich auch nicht, als Pierre, Chantals kleiner Halbbruder, geboren war. Im Gegenteil, es wurde sogar schlimmer, da Martine sich um das Baby kümmern musste und dadurch manchmal Arbeit im Haushalt liegen blieb.

So verlangte der Stiefvater, dass Chantal nach der Schule bei allen möglichen Hausarbeiten helfen musste. Wenn sie nach der Ansicht meines Stiefvaters etwas nicht richtig gemacht hatte, beschimpfte er sie als tollpatschig, und oft genug schlug er sie dann. Und es schien ihn noch mehr zu reizen, dass Chantal vor seinen Augen niemals weinte.

Ein Jahr später wurde Frederic, Chantals zweiter Halbbruder, geboren, und das Mädchen hatte zu Hause nur noch Pflichten. Sie musste Geschirr spülen, Putzarbeiten machen und im Garten helfen. Und allmählich zeigten sich seltsame Eigenarten bei ihr: Wenn Chantal traurig oder wütend war, zersprangen Gläser, oder es flogen Sachen umher. Martine wurde ihre Tochter allmählich unheimlich. Sie hatte keine Ahnung, dass sie sich mit einem Zauberer eingelassen hatte, und genaugenommen hatte sie keine Ahnung, dass es Hexen und Zauberer wirklich gab. In ihren Augen existierten solche Dinge nur in den Büchern, die Chantal so gerne las.

Und leider machte das Mädchen dann den Fehler, vor zwei Spielkameradinnen einen ihrer Kinderzauber zu zeigen, die dann nicht nur schreiend fortliefen, sondern auch den anderen Kindern davon erzählten. Danach mochte kein Kind mehr mit ihr spielen, und es wurde auf sie mit Fingern gezeigt, nicht nur von anderen Kindern, auch vo Erwachsenen, die davon erfahren hatten. Nur die Kinder der Gitans schienen an ihr nichts Erschreckendes zu finden, sondern schienen sie für die Dinge, die sie konnte, sogar zu bewundern. Daher schlich sie sich auch weiter zu ihnen hin, wenn sie nicht gerade zu Hause mit Arbeit überhäuft wurde.

Auch zu Hause häuften sich die seltsamen Vorfälle, je älter Chantal wurde. Sie musste noch immer sehr viel im Haushalt helfen, und oft bekam sie die Aufgabe, auf ihre kleinen Halbbrüder aufzupassen. Aber oft genug konnte sie trotzdem nicht verhindern, dass sie etwas anstellten. Und bestraft wurde dafür dann jedes Mal Chantal, und nicht die Kleinen. Und seltsamerweise passierte es immer häufiger, dass, wenn Chantal wieder einmal unverdiente Schläge bekam, plötzlich irgendwo im Raum ein Glas zersprang oder Gegenstände durchs Zimmer flogen. Dies machte Chantals Stiefvater noch wütender, während ihre Mutter hysterisch herumschrie. Chantal war ihr unheimlich geworden. Außerdem wurde inzwischen auch sie immer wieder von ihrem Mann geschlagen.

Als diese einmal mit den Kindern ihre Eltern besuchte, klagte sie ihnen ihr Leid und erklärte auch, dass sie sich gerne von ihrem Mann trennen würde. Sie hielte die Art und Weise, wie er sie behandelte, nicht mehr aus. Da rastete Martines Mutter völlig aus. Sie schrie Martine an: „Bist du denn von allen guten Geistern verlassen, Martine? Anstatt froh zu sein, dass du mit deinem Bastard überhaupt noch einen Mann gefunden hast, willst du jetzt bei den kleinsten Schwierigkeiten abhauen. Wo willst du denn hin, mit drei Kindern? Du glaubst doch wohl nicht, dass wir dich wieder bei uns aufnehmen? Und noch dazu mit der da? Schlimm genug, dass sie ein Bastard ist, es gehen jetzt auch noch Gerüchte um, sie wäre besessen!“ Und damit bekreuzigte sie sich.

Martine blieb also bei ihrem Mann, weil sie wohl keine Möglichkeit sah, alleine für drei Kinder zu sorgen. Und häufig gab sie in der darauffolgenden Zeit Chantal das Gefühl, dass sie an ihrer Lage schuld wäre. Und dies blieb auch so bis zu dem Tag, als es zu einem weiteren heftigen Vorfall kam. Die beiden kleinen Jungen hatten Tinte über Papiere ihres Vaters gegossen, und natürlich gab der wieder einmal Chantal die Schuld. Zur Strafe wollte er ihr ihre geliebten Bücher wegnehmen und im Ofen verbrennen. In diesem Moment rastete Chantal völlig aus. Sämtliche Gegenstände flogen im Raum umher, so dass ihre Mutter und ihr Stiefvater es wirklich mit der Angst bekamen.

Am nächsten Tag erfuhren sie schließlich, was es mit Chantal und ihren merkwürdigen Fähigkeiten auf sich hatte. Das Mädchen war in seinem Zimmer, als es hysterische Schreie von ihrer Mutter aus der Küche hörte. Als Chantal die Küche betrat, saßen zwei Eulen auf dem Küchentisch, und sie hatten Briefe dabei. Der eine war von Beauxbatons, der andere von Hogwarts. Dies kam dadurch zustande, dass Jeremy Salter erfahren hatte, dass seine kleine Affäre Folgen gehabt hatte. Er wollte seine Tochter unbedingt kennen lernen. Deshalb fragte er Professor Dumbledore,den er durch seinen besten Freund Alastor Moody gut kannte, ob es möglich wäre, dass Chantal in Hogwarts aufgenommen wurde. Dumbledore stimmte zu und schickte einen Brief, aber auch Madame Maxime hatte einen Brief geschickt.

Als Martine erfuhr, dass Chantal eine Hexe war, hatte sie endgültig genug. Sie schrieb Briefe, in denen sie bei beiden Schulen anfragte, ob Chantal in einer davon auch während der Ferien bleiben könnte. Mit einer Hexe könne und wolle sie nichts zu tun haben, sie müsse an ihre beiden kleinen Söhne denken. Dumbledore setzte Jeremy von diesem Brief in Kenntnis, und der reiste Hals über Kopf nach Saintes-Maries und holte Chantal ab. Er erkannte sie als seine Tochter an, und sie trägt seitdem den Familiennamen Salter.

Ihre Mutter hat sie danach nie wiedergesehen, denn ungefähr ein halbes Jahr später fiel Martine eine Treppe Treppe hinunter und brach sich das Genick. Dies erfuhr Chantal jedoch erst mehrere Jahre später. Zu ihren Halbbrüdern hatte Chantal dann zunächst jahrelang keinen Kontakt mehr.

Chantal lebte sich in Hogwarts sehr schnell ein, nachdem sie die Erfahrung gemacht hatte, dass sie kein „Monster“ war, sondern dass es viele Kinder gab, die so waren wie sie. Es stellte sich schnell heraus, dass sie eine sehr fähige Hexe ist. Sie hatte in ihrer Schule in Saintes-Maries bereits Englisch gelernt, so dass sie keine allzu großen Verständigungsprobleme hatte. Jedoch fiel es ihr anfangs in manchen Fächern schwer, dem Unterricht zu folgen. Sie behalf sich dann damit, alles noch einmal nachzulesen.

Sie lernte sehr gerne, denn zum einen hatte sie Bücher immer geliebt, zum anderen wusste sie sehr früh, dass sie Aurorin werden wollte, und dafür brauchte sie gute Noten. Sie fand ziemlich schnell Freunde, und den Unterricht fand sie interessant. Sie liebte besonders die Fächer Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Zauberkunst, Zaubertränke und Verwandlung. Auch den Flugunterricht in der ersten Klasse mochte sie sehr gerne, und sie war und ist eine gute und begeisterte Fliegerin. Trotzdem wollte sie nie in der Quidditch-Mannschaft ihres Hauses spielen. Insgesamt war für sie Hogwarts immer ein zweites Zuhause.

Allerdings fuhr sie in den Ferien auch gerne nach Hause, denn sie hatte schon sehr bald ihren Vater, der anfangs ein Fremder für sie war, lieben und schätzen gelernt. Es wurde sogar eine regelrechte Verehrung daraus. Auch wenn er viel und hart arbeiten musste, in seiner freien Zeit stand Chantal immer an erster Stelle.

Zum Bekanntenkreis ihres Vaters gehörten fast ausschließlich Auroren. So kam es, dass sie ziemlich früh mit diesem Beruf konfrontiert wurde, so dass ihr Berufsziel bereits in der dritten Klasse feststand, denn sie merkte recht schnell, welch eine Kameradschaft zwischen diesen Kämpfern gegen das Dunkle herrschte.

Während ihrer gesamten Schulzeit gehörten die Zwillingsbrüder Gideon und Fabian Prewett zu ihren engsten Freunden. In der sechsten Klasse verliebten sich Chantal und Fabian ineinander, kamen aber erst im Lauf der siebten Klasse als Paar zusammen.


Chantal machte ihren Abschluss in Hogwarts mit sehr guten Noten und wurde an der Aurorenschule aufgenommen. Auch ihre Ausbildung schaffte sie mit guten Ergebnissen, und in dieser Zeit wurde sie schon recht erheblich mit den Härten des Krieges konfrontiert. Viele ihrer Kollegen, ob ausgebildete Auroren oder Auszubildende im Mentoratsjahr, fielen in Kämpfen mit Todessern. Fabian machte unterdessen eine Ausbildung als Heiler im St.Mungo´s. Er hatte ursprünglich, genau wie Gideon, Auror werden wollen, aber kurz vor Ende seiner Hogwarts-Zeit hatte er es sich anders entschieden. Er drängte auf baldige Heirat, doch Chantal blieb bei ihren Vorsätzen und erklärte ihm immer wieder, dass sie erst heiraten wollte, wenn sie ihre Ausbildung beendet hätte.

Schließlich hatte sie die ersten zwei Jahre ihrer Ausbildung herum. Chantal hatte ihre Prüfungen mit Auszeichnung bestanden, und die Auszubildenden wurden an ihre Mentoren übergeben. Die Aurorenausbildung beträgt bekanntlich drei Jahre. Im ersten Jahr wird Basisarbeit gemacht, es findet in den Schulungsräumen des Ministeriums theoretischer und praktischer Unterricht in Zaubertrankkunde, Duellieren, waffenlosem Kampf, Flüchen, Zaubererrecht und noch anderen Dingen statt. Im zweiten Jahr werden die Auszubildenden dann mit dem anfallenden Papierkram in der Aurorenzentrale vertraut gemacht und nehmen regelmäßig an Feldübungen teil, die von den "alten Hasen" unter den Auroren geleitet werden.

Im dritten Jahr machen die Auszubildenden erstmalig Dienst als Auroren unter der Aufsicht eines erfahrenen Auroren als Mentor. Sie werden in einer feierlichen Zeremonie ihren Mentoren übergeben und tragen zum ersten Mal die offizielle Aurorenrobe, die nur zu bestimmten Anlässen, wie eben diese Zeremonie, getragen wird.

Als Chantal an die Reihe kam, gab es einiges Getuschel, denn niemand anderes als Moody selber hatte sie als seinen Schützling ausgesucht. Die anderen jungen Auroren wussten nicht, ob sie Chantal beneiden oder bedauern sollten. Einerseits war es eine Ehre, von Moody selbst ausgewählt zu werden, denn Moody nahm nur sehr selten einen Schützling. Andererseits galt Moody als harter Ausbilder, der von seinen Schützlingen viel, um nicht zu sagen, alles verlangte, keine Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit durchgehen ließ und seine Schützlinge oft recht lautstark vor versammelter Mannschaft zusammenfaltete.

Dies war durchaus keine Schikane von ihm. Moody war ein "alter Hase" und wusste, dass im Ernstfall der kleinste Fehler, den man machen konnte, der letzte sein konnte. Dies war etwas, was er an seine Schüler weitergab, denn er nahm es stets sehr persönlich, wenn ein Schützling von ihm das Mentoratsjahr nicht überlebte, was in Kriegszeiten recht häufig der Fall war. Und gerade weil Chantal die Tochter seines besten Freundes war, nahm er sie ganz besonders hart ran. Schließlich war der Krieg gegen Voldemort und seine Anhänger, die Todesser, im vollen Gange und forderte auch unter den Auroren viele Todesopfer.

Einen Monat nachdem Chantal ins Mentoratsjahr eingetreten war, ereilte sie der erste schwere Schicksalsschlag: Ihr Vater wurde bei einem Kampf gegen Todesser getötet. Somit hatte sie den einzigen Menschen verloren, den sie noch als Familie hatte. Auch ihren Mentor nahm Jeremys Tod sehr mit, schließlich war Jeremy sein bester Freund gewesen. Überhaupt schien der Kampf gegen die Todesser Voldemorts sich immer mehr zu einem aussichtslosen Unterfangen zu entwickeln. Nicht nur dass die Todesser den Auroren offenbar zahlenmäßig überlegen waren, da Voldemort offenbar immer neue Anhänger dazu gewann, es waren auch nur wenige namentlich bekannt, und daher wusste man kaum, nach wem man suchen sollte.

Darüber hinaus wurde offensichtlich, dass es undichte Stellen im Ministerium selber gab, denn mehrmals gerieten Aurorengruppen in einen Hinterhalt, und es gab immer häufiger unter ihnen Tote und Verletzte. Mehrere Schüler brachen ihre Ausbildung ab, weil sie zuviele ihrer Kameraden sterben gesehen hatten.

Zwischenzeitlich hatte sich eine Geheimorganisation gebildet, die sich Orden des Phoenix nannte und von Albus Dumbledore ins Leben gerufen wurde. Zu ihr gehörten auch Leute aus Chantals Bekanntenkreis, zum Beispiel einige ehemalige Schulkameraden von ihr, wie James Potter, seine Frau Lily, Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew. Auch unter den Auroren gehörten einige dem Orden an, unter anderem auch Moody, Chantal, Dorcas Meadowes, sowie Frank und Alice Longbottom. Ebenso hatte sich Fabian, Chantals Verlobter, sowie sein Bruder Gideon und sein Schwager, Arthur Weasley, dem Orden angeschlossen.


Zuletzt von Chantal Prewett am Mi 25 Feb 2009, 18:46 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am Mo 23 Feb 2009, 05:35

Chantal bestand die Abschlussprüfung als Aurorin mit Auszeichnung. Kurze Zeit später heiratete sie Fabian, der inzwischen auch seine Heiler-Ausbildung abgeschlossen hatte. Als Chantal dann schwanger wurde, waren beide überglücklich, da sie sich Kinder gewünscht hatten. Natürlich bedeutete dies, dass Chantal für Monate nur Schreibtischarbeit machen durfte, die sie hasste, genau wie ihr ehemaliger Mentor und väterlicher Freund Moody. Am 11.5.1981 wurde dann ihre Tochter geboren, und sie und Fabian nannten das kleine Mädchen Kahlan Katelyn. Paten wurde ein Ehepaar, das Fabian Ronin und Eve Amnell, gute Freunde von Fabian und Chantal. Doch nur wenige Wochen nach Kahlans Geburt schlug das Schicksal wieder zu. Fabian und sein Bruder Gideon wurden bei einer Mission im Auftrag des Phönixordens von fünf Todessern angegriffen und obwohl sie tapfer kämpften, wurden beide getötet. Dies war ein harter Schlag für Chantal. Ihr war auch ziemlich schnell klar, dass sie so schnell wie möglich wieder als Aurorin arbeiten wollte.

Sie hatte zwar von ihrem Vater einiges Geld und sein Haus geerbt, in dem sie immer noch lebte, aber zum einen würde das nicht für immer reichen, um sie und Kahlan zu ernähren, zum anderen war sie auf dieses Todesserpack, das ihr jetzt schon zwei geliebte Menschen genommen hatte, so voller Wut und Hass, dass sie keine Ruhe finden würde, bis ihr Vater und ihr Ehemann gerächt sein würden, und daran wollte sie teilhaben. Darüber hinaus waren schon viele auroren in Kämpfen gegen die Todesser gefallen, dass wirklich ein Mangel an Auroren herrschte und sie dringend gebraucht wurde. Chantal entschloss sich also schweren Herzens, Kahlan bei ihren Paten in Pflege zu geben. Allerdings besuchte sie ihre Tochter so oft wie sie konnte.

Aus dem fröhlichen Mädchen von fröher war eine verbitterte Frau geworden, insbesondere, da sie mitbekam, wie viele Menschen sterben mussten, weil sie sich gegen Voldemort und seine Todesser stellten. Im Ministerium traute inzwischen keiner mehr dem anderen, denn zwischenzeitlich galt es als sicher, dass es mindestens einen Verräter, vermutlich sogar auf höchster Ebene gab. Ähnlich sah es auch im Phönix-Orden aus. Immer häufiger gerieten Ordensmitglieder in einen Hinterhalt, unter anderem auch Chantals Kollegen Benjy Fenwick und Dorcas Meadowes, wurden getötet oder verschwanden, ohne dass es eine Spur von ihnen gab. Es musste also einen Verräter unter ihnen geben. Aber wer?

Hier und da gab es aber auch Erfolge. So gelang es Moody und einer Gruppe weiterer Auroren, zu denen auch Chantal gehörte, Igor Karkaroff, nach dem ein halbes Jahr gefahndet worden war, zu verhaften und nach Askaban zu bringen. Auch Dolohow, dem die Beteiligung an dem Mord an den Prewett-Brüdern nachgewiesen werden konnte, sowie Mulciber, dessen Spezialität es war, Leute unter den Imperius-Fluch zu setzen und sie zu furchtbaren Taten zu zwingen, landeten in Askaban. Die Todesser Rosier und Wilkes lieferten sich, als sie festgenommen werden sollten, mit den Auroren einen Kampf, in dessen Verlauf beide getötet wurden. Allerdings war es Rosier vorher noch gelungen, Moody zu verletzen, so dass ihm fortan ein Teil seiner Nase fehlte.

In der Halloween-Nacht geschah dann das Unfassbare: James Potter und seine Frau Lily wurden von Voldemort höchstpersönlich getötet. Er hatte auch versucht, ihren einjährigen Sohn Harry zu töten, aber aus irgendeinem Grund, den die meisten damals nicht durchschauten, war dieser Fluch auf Voldemort zurückgeprallt. Harry hatte lediglich eine blitzförmige Narbe auf der Stirn zurückbehalten. Voldemort war aus seinem Körper gerissen worden und seitdem verschwunden. Viele spekulierten dass er tot wäre. Aber es gab auch etliche, die davon ganz und gar nicht überzeugt waren.

Am nächsten Tag gab es dann den nächsten Schock: Allem Anschein nach wollte Peter Pettigrew Sirius Black als Verräter stellen, aber dieser hatte, so wie es aussah, einen Explosionszauber gewirkt, durch den Pettigrew (von dem nur ein Finger gefunden wurde) und zwölf Muggel getötet wurden. Da Sirius Blacks Schuld scheinbar erwiesen war, wurde er ohne Gerichtsverhandlung nach Askaban geschafft. Wie sehr sich alle irrten, kam erst viele Jahre später heraus. Harry wurde auf Dumbledores Betreiben hin zu seinen Verwandten, den Dursleys, geschafft.

Für Chantal waren die Ereignisse dieser zwei Tage ein Schock, denn James und Lily Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew waren, genau wie deren Freund Remus Lupin, Klassenkameraden von ihr gewesen, die sie im Laufe ihrer Schulzeit gut gekannt hatte.

In der Folgezeit gab es für die Auroren noch eine ganze Menge zu tun. Schließlich waren noch eine ganze Menge Todesser auf freiem Fuß. Leider konnte vielen nichts nachgewiesen werden. Severus Snape, der auch ein Klassenkamerad von Chantal gewesen war, zu dem sie aber während ihrer Schulzeit kaum Kontakt gehabt hatte, wurde kurzfristig verdächtigt, ein Todesser zu sein, aber Albus Dumbledore setzte sich für ihn ein und erklärte, dass Snape als Spion für die gute Seite gearbeitet hätte. Gleichzeitig stellte Dumbledore Snape als Nachfolger für den in den Ruhestand gegangenen Zaubertranklehrer Horace Slughorn ein.

Viele andere, wie beispielsweise McNair, Malfoy und Avery gaben vor, unter dem Imperius-Fluch gestanden und nicht aus freiem Willen gehandelt zu haben, und blieben deshalb auf freiem Fuß. Es gingen nicht wenige Gerüchte in der Aurorenzentrale um, dass hier auch einiges an Schmiergeldern geflossen war.

Schließlich ging der Leiter der Abteilung für Magische Strafverfolgung, ein Mann, der normalerweise einen harten Kurs fuhr, einen Handel mit Igor Karkaroff ein. Dieser nannte etliche Namen von Todessern, die noch auf freiem Fuß waren, und endlich wurde auch der Name des Spions im Ministerium bekannt: Augustus Rookwood. Es folgte eine neue Verhaftungswelle. Nicht immer ging alles glatt ab. In einem Kampf wurde Moody dermaßen verletzt, dass er ein Bein verlor. Chantal kam glimpflicher davon, da derselbe Fluch sie nicht voll traf, aber ihre Beine waren seither voller Narben.

Ein weiterer Schlag traf die Auroren dann noch sehr hart. Frank und Alice Longbottom, ein sehr fähiges Auroren-Ehepaar, das außerdem sehr beliebt war, wurde von Rodolphus, Rabastan und Bellatrix Lestrange mit dem Cruciatus-Fluch in den Wahnsinn gefoltert. Auf diese Weise hatten die Lestranges gehofft, etwas über den Aufenthalt Voldemorts herauszubekommen. Der größte Schock stand aber der Zaubererwelt noch bevor: Eine vierte Person war an diesem grausamen Folter-Anschlag beteiligt, und diese vierte Person war niemand anderes als Barty Crouch jr., der Sohn des Leiters der Abteilung für Magische Strafverfolgung. Crouch sen. kannte kein Erbarmen, er war ein harter Mann. Er schickte in der Gerichtsverhandlung seinen eigenen Sohn nach Askaban.

Crouchs Karriere im Ministerium erlitt durch diesen Skandal jedoch Schaden. Er wurde als Leiter der Magischen Strafverfolgung abgelöst und in die Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit versetzt. Seine Träume, der Nachfolger der Zaubereiministerin Millicent Bagnold zu werden, waren damit ausgeträumt. Zaubereiminister wurde statt dessen Cornelius Fudge, ein Mensch, der dazu neigte, den Kopf in den Sand zu stecken, anstatt Tatsachen ins Auge zu sehen.

Die nächsten Jahre vergingen relativ ruhig, obwohl viele ahnten, dass es eine trügerische Ruhe war. Auch Chantal ahnte, dass noch lange nicht alles vorbei war, egal, was Fudge und viele andere im Zaubereiministerium sagten. Nach wie vor besuchte Chantal ihre Tochter häufig bei deren Pflegeeltern, deren namen sie inzwischen trug, aber sie sagte dem Kind lange nicht, dass sie Kahlans leibliche Mutter war. Darüber hinaus hätte sie sich auch nicht in dem Maße um sie kümmern können, denn sie war beruflich noch immer ziemlich eingespannt.

Chantals Sprachkenntnisse brachten es mit sich, dass sie neben ihren Aufgaben, die sie als Aurorin hatte, hier und da auch als Dolmetscherin eingesetzt wurde, wenn im Zaubereiministerium Besucher aus Frankreich waren, und sie musste auch einige Male Leute aus dem Zaubereiministerium nach Frankreich begleiten, wenn sie eine Dolmetscherin benötigten. Jedoch vermied sie lange Zeit, mit ihren Halbbrüdern Kontakt aufzunehmen, weil sie annahm, sie hätten ihre Halbschwester entweder längst vergessen, oder die Großeltern hätten sie so schlechtgemacht, dass sie gar nichts von ihr wissen wollten. Schließlich überwand sie sich jedoch und besuchte ihre Halbbrüder, die sich freuten, Chantal wiederzusehen. Sie hatten inzwischen eigene Familie. Die Großeltern waren inzwischen verstorben, ebenso Chantals Stiefvater. Chantal traf auch zwei alte Freundinnen wieder, die beiden Gitanes Luisa und Sara Fuentes, sowie deren Eltern und deren jüngeren Bruder Miguel. Luisa war inzwischen in der Beauxbatons-Schule Lehrerin für Pflege magischer Geschöpfe geworden und richtete außerdem als Hobby Falken ab, Sara und Miguel halfen ihren Eltern in deren Geschäft in dem Magierdorf Beauxhavre, in dem sie magische und nichtmagische Kräuter verkauften. Seitdem steht Chantal sowohl mit ihren Halbbrüdern als auch mit ihren alten Freundinnen in lebhaftem Briefwechsel und ist mit ihrer Vergangenheit wieder im Reinen.

Moody war inzwischen in den Ruhestand versetzt worden. Offiziell hieß es, wegen seinem Alter und der Verletzungen, die er im Krieg erlitten hatte, aber er selber und auch einige seiner näheren Bekannten argwöhnten, dass der Zaubereiminister einfach eine gute Gelegenheit gesucht hatte, ihn abzuschieben, weil er unbequem geworden war. Er gab nämlich keine Ruhe mit seinen Reden, dass noch längst nicht alles vorbei war und dass Voldemort irgendwo noch lebte und nur darauf wartete, wieder zurückzukehren. Die Suche war schon längst eingestellt worden. Auch hatte Moody nie einen Hehl daraus gemacht, dass er den vom Vorwurf, Todesser gewesen zu sein, freigesprochenen Personen, wie beispielsweise Lucius Malfoy, nicht traute.

Fudge hingegen stand ziemlich gut mit Malfoy, und er nahm dessen Spenden gerne und hatte daher für Moodys Gerede nichts übrig. Schon sehr bald gingen Gerüchte um, dass Moody auf dem besten Weg wäre, verrückt zu werden und unter Verfolgungswahn zu leiden.

Teilweíse waren diese Gerüchte wohl, wie Chantal und noch einige andere seiner näheren Bekannten argwöhnten, absichtlich geschürt worden, um ihn unglaubwürdig zu machen, teils gab es konkrete Gründe für Moodys Veränderung zum Negativen. Zum einen bekam ihm der Ruhestand überhaupt nicht. Er langweilte sich und war einsam und verbittert. Zum anderen hatten ihn seine Feinde keineswegs vergessen. Er bekam eines Tages ein Päckchen zugeschickt, und als er es öffnete, explodierte ihm der Inhalt ins Gesicht. Er überlebte diesen Anschlag zwar, hatte aber sein linkes Auge verloren, das fortan durch eine magische Prothese ersetzt wurde, und noch etliche Narben mehr im Gesicht. Seitdem hatte er den Spitznamen Mad-Eye. Durch diesen Anschlag wurde er extrem schreckhaft und vorsichtig. Er aß und trank fortan nichts mehr, was er nicht genauestens überprüft hatte, und traf auch sonst unzählige Vorsichtsmaßnahmen in seinem täglichen Leben. Kontakt hatte er nur noch mit seinen engsten Bekannten, zu denen Chantal gehörte.

Mittlerweile war Kahlan elf Jahre alt geworden und hatte ihren Brief für Hogwarts erhalten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr das Mädchen dann auch alles über seine wahre Abstammung, was sie letztendlich sehr verunsicherte. Kahlan bestand weiterhin darauf, den Namen ihrer Pflegeeltern zu tragen und stand ihrer leiblichen Mutter eher ablehnend entgegen. Chantal schenkte ihr zur Einschulung in Hogwarts als Posttier einen Falken, den ihre Freundin Luisa abgerichtet hatte und den das Mädchen Fabian nannte.

Im Laufe der folgenden Jahre war Chantal durch die Amnells immer genau darüber informiert, was in Hogwarts vor sich ging. Es waren viele Dinge dabei, die sie im höchsten Maße beunruhigten. Vieles wurde jedoch von offizieller Seite unter den Tisch gekehrt. Chantal war aber noch aus einem anderen Grund sehr beunruhigt. Der vergangene Krieg hatte unter den Auroren große Lücken hinterlassen. Viele Kollegen waren gefallen, andere in den Ruhestand gegangen, und von den Auszubildenden hatten einige die Ausbildung abgebrochen. Und diese Lücken wurden nur spärlich gefüllt. Nicht, dass es keine Bewerber gegeben hätte, wie Chantal, die inzwischen selber zu den Ausbildern gehörte, sehr genau wusste, sondern weil das Ministerium am falschen Ende sparen wollte, da langfristig einige teure internationale Veranstaltungen geplant waren. In manchen Jahren hatte die Aurorenschule überhaupt keine Schüler. Wenn es wirklich zu einem Krieg kommen würde, dann würde es für die Auroren noch schlimmer aussehen als im vorausgegangenen Krieg.

Das dritte Schuljahr von Kahlan war recht turbulent. Es stand voll und ganz unter dem Zeichen zweier internationaler Veranstaltungen, der Quidditch-Weltmeisterschaft und des Trimagischen Turniers. Außerdem erfuhr Chantal noch eine andere Neuigkeit: Ihr früherer Mentor, mit dem sie noch immer in Briefkontakt und auch in persönlichem Kontakt stand, würde der neue Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste sein! Er freute sich schon sehr auf diese neue Aufgabe, denn er hasste die Untätigkeit und Langeweile des ihm aufgezwungenen Ruhestandes. Auch Chantal freute sich für ihn, insbesondere auch, weil sie wusste, wie kompetent Moody als Lehrer war. Ansonsten war Dumbledores Entscheidung jedoch sehr umstritten, da Moody von vielen als verrückt und durchgeknallt eingeschätzt wurde.

Für Chantal gab es bei der Quidditch-Weltmeisterschaft besondere Aufgaben. Wegen ihrer französischen Sprachkenntnisse war sie als Sicherheitskraft und als Dolmetscherin bei der Quidditch-Weltmeisterschaft eingesetzt, sie bekam also die Geschehnisse nach dem Endspiel aus erster Hand mit. Der Auftritt der Todesser und das Dunkle Mal am Himmel waren Dinge, die in aller Öffentlichkeit stattgefunden hatten und deshalb nicht so leicht unter den Tisch gekehrt werden konnten. Chantal selber und ihre Kollegen in der Aurorenzentrale waren sehr beunruhigt.Sie glaubten keinen Moment daran, dass eine Elfe in der Lage gewesen war, diesen Zauber auszuführen.

Chantal wurde im Laufe des Schuljahres nicht nur von den Amnells, sondern auch von der Person, die sie für ihren früheren Mentoren hielt, auf dem Laufenden gehalten, denn Barty Crouch jr. war nicht dumm, sondern entlockte seinem unter dem Imperiusfluch stehenden Gefangenen auch alle privaten Einzelheiten, so auch über Personen, die im Briefkontakt standen, damit wirklich niemand misstrauisch wurde. So erfuhr sie natürlich auch frühzeitig, dass Harry Potter, der noch nicht siebzehn war, als vierter Champion ausgewählt worden war. Im Hinblick darauf, dass sie wusste, dass ein ehemaliger Todesser, nämlich Igor Karkaroff, der inzwischen Schulleiter von Durmstrang war, und obendrein auch noch Severus Snape, der einmal unter dem Verdacht gestanden hatte, Todesser zu sein, in Hogwarts waren, war sie natürlich mehr als alarmiert. Als sie aber zum Schluss die ganze Wahrheit erfuhr, war sie mehr als schockiert. Damit hatte sie nicht gerechnet.


Zuletzt von Chantal Prewett am Mi 25 Feb 2009, 18:47 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am Mo 23 Feb 2009, 05:37

Noch schlimmer war in ihren Augen jedoch der Kurs, den Cornelius Fudge, der Zaubereiminister, nun fuhr. Nach wie vor steckte er in Bezug auf die Rückkehr Voldemorts den Kopf in den Sand und versuchte mit Hilfe des Tagespropheten, Dumbledore und Harry unglaubwürdig zu machen. Auch die Aurorenzentrale war in zwei Lager gespalten. Einige Auroren, wie zum Beispiel Dawlish, folgten der Linie, die das Zaubereiministerium fuhr, die anderen, wie zum Beispiel Kingsley Shacklebolt, glaubten Dumbledore und Harry und waren entsetzt, dass Fudge nicht reagierte, sondern alles tat, um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen. Und dies sogar noch, als es zu einem Massenausbruch von Todessern aus Askaban kam. In dieser Zeit wurde auch der Orden des Phönix neu gegründet.

Insbesondere war es für Chantal ein Schlag ins Gesicht, als Fudge seine Untersekretärin, Dolores Umbridge, als Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste nach Hogwarts schickte. Chantal wusste genug über Umbridge, um schlechte Zeiten für die Schüler vorauszusehen: Dass sie absolut der Linie folgte, die der Zaubereiminister vorgab, dass sie Kinder nicht leiden konnte und dass sie obendrein auch keine besonders gute Zauberin war. Kahlan konnte in ihren Briefen an ihre Pflegeeltern und bei ihrem Besuch während der Weihnachtsferien alles nur bestätigen, was Chantal befürchtete. Die Schüler lernten nichts, durften im Unterricht nicht zaubern und mussten statt dessen ihre Zeit damit verschwenden, ein als langweilig bekanntes Buch zu lesen, die Wahrheit wurde unterdrückt, und dies notfalls auch gewaltsam. Kahlan erzählte auch, dass die Schüler mittlerweile zur Selbsthilfe gegriffen und die DA gegründet hätten, da sie bei "Professor" Umbridge nichts lernten. Chantal begrüßte diesen Schritt, bat ihre Tochter jedoch, vorsichtig zu sein.

Schließlich kam es so, wie bekannt ist, die DA flog auf, Dumbledore entzog sich der Verhaftung durch Dawlish und Shacklebolt durch eine spektakuläre Flucht, und alles gipfelte in den schon bekannten Geschehnissen in der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministerium. Nun konnte auch Fudge nicht mehr den Kopf in den Sand stecken. Insbesondere nicht, als es zu immer neuen Katastrophen kam.

Es war wieder wie zu Zeiten des ersten Krieges: Menschen verschwanden spurlos, wie beispielsweise Florian Fortescue und der Zauberstabmacher Ollivander, und es gab auch wieder Morde, so wie beispielsweise der an Amelia Bones, der Leiterin der Abteilung für Magische Strafverfolgung. Fudge wurde zum Rücktritt gezwungen, sein Nachfolger wurde Rufus Scrimgeour, bisheriger Leiter der Aurorenzentrale. Dieser steuerte nun einen ganz anderen Kurs: An alle Zaubererhaushalte wurden Faltblätter mit Verhaltensregeln verteilt und in Hogwarts wurden die Sicherheitsmaßnehmen erhöht. Unter anderem wurden dort Auroren stationiert. Dennoch gab es zweimal Anschläge auf Schüler, wie Kahlan in ihren Briefen an ihre Pflegeeltern berichtete. Dann kam es zu der ganz großen Katastrophe: Hogwarts wurde von Todessern überfallen und Dumbledore getötet, allem Anschein nach von Severus Snape, der seitdem auf der Flucht war.

Die nächsten Monate brachten für Chantal eine schlechte Nachricht nach der anderen: Es gab wieder einen Massenausbruch aus Askaban. Es konnte keinen Zweifel daran geben, dass das Ministerium von den Feinden bereits infiltriert war, denn es stellte sich heraus, dass Pius Thickness unter den Imperiusfluch gesetzt worden war. Auch in der Aurorenzentrale selber schien es mindestens einen Spion zu geben. Und ein harter persönlicher Schlag stand ihr auch noch bevor: Sie erfuhr vom Tode ihres ehemaligen Mentors und väterlichen Freundes Alastor Moody und davon, dass seine Leiche nicht gefunden wurde. Seitens des Ministeriums und des Tagespropheten wurde der Fall vertuscht.

Und es kam noch viel schlimmer: Auf der Hochzeitsfeier von Bill und Fleur Weasley erschien der Patronus von Kingsley Shacklebolt und verkündete, dass Scrimgeour getötet worden wäre und das Ministeriun nun in der Hand der Feinde sei. Wenig später erfolgte ein Todesserangriff. Dann folgte ein Schrecken dem nächsten: Der unter dem Imperius-Fluch stehende Pius Thicknesse wurde neuer Zaubereiminister, eine Marionette der Todesser, die sich immer mehr im Ministerium breit machten und wichtige Positionen besetzten. Muggelgeborene wurden verfolgt und nach Askaban geschafft.

Etliche Personen, die nicht der neuen Linie folgen wollten, wurden unter den Imperius-Fluch gesetzt. Auch bei ihr selber wurde ein solcher Versuch gemacht, der aber scheiterte, weil sie darauf trainiert war, den Fluch zu brechen. Ihr gelang die Flucht. Danach lebte sie versteckt, bis es zum Kampf um Hogwarts kam, in dem sie mitkämpfte. Auch bei dieser letzten Schlacht musste sie wieder Menschen sterben sehen, die ihr nahegestanden haben: Ihren Neffen Fred Weasley, ihren Schulfreund Remus Lupin und dessen Frau Nymphadora Tonks, die sie als kollegin gut gekannt hatte und noch andere. Erschüttert war sie außerdem, als sie die wahrheit über Severus Snape erfuhr, den sie jahrelang falsch eingeschätzt hatte.

Nach dem Kampf um Hogwarts blieb Chantal nur noch wenige Monate als Aurorin tätig. Sie half dem neuen Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt noch beim Aufräumen innerhalb des Ministeriums. Aber sie war des Kämpfens müde. Immerhin hatte sie, und das mit erst 38 Jahren, schon zwei Kriege mitgemacht und zuviele Menschen sterben gesehen. Schließlich entschloss sie sich, nachdem Hogwarts wieder instand gesetzt und der Unterricht wieder aufgenommen worden war, den noch unbesetzten Posten einer Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste anzunehmen.

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Zuletzt von Chantal Prewett am Mi 25 Feb 2009, 18:49 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Salome am Mi 25 Feb 2009, 00:29

Hallo! lol!

Alles perfekt, wenn...du Schwächen und Stärken auch in Sätzen schreibst.

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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am Mi 25 Feb 2009, 01:04

So, habe es geändert.
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Salome am Mi 25 Feb 2009, 01:08

cheers

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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Kahlan Amnell am Mi 25 Feb 2009, 17:26

So ich hab den Stecki jetzt auch mal durchgearbeitet. Ich hab nicht viel zu bemängeln nur fand ich es schade, dass du zwar im Lebenslauf Fabian und Kahlan erwähnt hast, aber unter Familie nicht. Vielleicht kannst du das ja noch ändern…wäre schön.
Was ich besonders gut finde, ist die Kette die Chantal trägt. Ich hab eine Kette zu meiner Kommunion auch bekommen – trage sie aber nicht mehr weil sie mir nicht mehr um den Hals passt – war damals 8 oder 9 Jahre alt *kopfkratz*.

Ansonsten ist alles ok und du bekommst auch schon jetzt das 2. WOB
Das Inplay fängt wie gesagt erst am Samstag an, aber wenn du möchtest, kannst du im Nebenplay bereich irgendwas eröffnen oder posten.

Ab welchen Zeitpunkt wird Chantal eigentlich in Hogwarts erscheinen? Kurz vor Weihnachten (sobald das Inplay beginnt) oder schon vorher? Die Halloweenparty ist ja zeitlich in der Vergangenheit und da müsste dein Char entweder schon als Lehrer eingestellt sein oder er kommt da erst an die Schule…ist dir überlassen…würde mich nur interessieren wann genau.

LG

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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Chantal Prewett am Mi 25 Feb 2009, 18:52

So, habe das noch nachgetragen und dazu geschriieben, dass das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter momentan problematisch ist.

Also, ich würde auch sagen, Chantal kommt kurz vor Weihnachten nach Hogwarts.
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Re: Chantal Prewett

Beitrag  Kahlan Amnell am Mi 25 Feb 2009, 19:21

So jetzt is alles in Ordnung - werd dich dann sobald verschieben, bis ich ne zusätzliche "Erde" Kategorie unter "Die Auserwählten" angelegt hab *im Adminbereich hobs*

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